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MYLASA
Mylasa ist eine hübsche kleine Stadt zwischen Söke und Bodrum. Bekannt ist Milas für seinen farbenfrohen Wochenmarkt, zu dem Bauern aus der gesamten Region kommen. Es ist der größte und abwechslungsreichste Markt der Westtürkei. Mylasa war einst die Hauptstadt von Karien verlor aber 350 v.Chr. auf Geheiß König Mausolos ,der dringend eine eigene Hafenstadt brauchte, diesen Status an Halikarnassos.





LABRANDA
So wie Didyma der Kultort Milets, war auch Labranda der heilige Ort von Mylasa und war mit der Stadt über eine heilige Straße verbunden. Die ältesten Bauwerke sind auf 600 v.Chr. datiert, die meisten stammen jedoch aus der Zeit König Mausolos und seinem Bruder Idreus (377-344 v.Chr.). Die Gebäude haben vielen Erdbeben getrotzt. Das Heiligtum war bekannt für seinen kriegerischen Charakter und für das beste Wasser der Region.

HALIKARNASSOS
Bodrum ist heute der Platz für den Jetset der Türkei. Nach der Legende wurde es im 11. Jh.v.Chr. von den Dorern und Leglegiern gegründet, fiel später in die Hände der Lydier und danach an die Perser. Herodot, bekannt als Vater der Geschichte wurde in Halikarnassos geboren. Das Mausoleum, eines der sieben Weltwunder, war in Halikarnassos. In der Zeit König Mausolos wurde Halikarnassos Hauptstadt des karischen Reiches und war eines der wenigen Städte, die den Attacken der Perser standhielten. Jedoch verlor Halikarnassos nach Mausolos Tod an Bedeutung und fiel in die Hände anderer Königreiche.
Im Mittelalter bauten die Ritter des St. John von Rhodos eine Burg in Halikarnassos was einen gewissen Aufschwung der Stadt mit sich zog. Es kam unter die Herrschaft der Osmanen 1552. In der Osmanischen Zeit und in der jungen Republik wird das Johaniterkasell in Bodrum ein Platz zur Verbannung von Dissidenten und Intelektuellen. Cevat Şakir wurde für drei Jahre hierher verbannt. Als er wieder freigelassen wurde, entschloss er sich in Bodrum zu bleiben und es wurden seine fruchtbarsten Jahre. Er schrieb viele Bücher unter dem Künstlernamen 'Der Fischer von Halikarnassos'.

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