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kleine Karte Kappadokiens

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WANDERUNGEN
KAPPADOKIEN MUSTAFAPASA
LANDKARTE

Kappadokien ist mit seinen einzigartigen Tufformationen, seinen Höhlenkirchen und träumerischen Tälern weltweit von einmaligem Rang. Durch die tätigkeit von Vulkanen wie Erciyes oder Develi wurde die Region mit einer unermeßlichen Tuffschicht bedeckt, die dann durch Erosion die heutige Landschaft Kappadokiens bildete. Besonders bekannt sind die sogenannten Feenkamine, in denen oftmals Höhlenwohnungen und Kirchen gebaut wurden.


Kappadokien spielte auch im Frühchristentum eine wichtige Rolle. Ab dem 2. Jh. n Chr. bildeten sich die ersten christlichen Gemeinden, im 4 Jh. n. Chr. wurde das Christentum Staatsreligion. Heute kann man Höhlenkirchen mit Fresken aus dem 6 Jh. n. Chr. bis zum Ende des 18. Jh. bewundern.
Ein weiteres Wunder Sind die Unterirdischen Städte wie Kaymakli und Derinkuyu. Insgesamt wurden bis heute über 150 solcher Anlagen gefunden. Derinkuyu ist die Größte unterirdische Stadt und reichte elf Stockwerke nach unten und umfasste ein Gebiet von geschätzten 6000 m2 und war über Gänge mit Nachbarorten verbunden. Die unterirdischen Städte waren als Zufluchtsorte gedacht und alleine Derinkuyu bot Zuflucht für 3000 bis 50.000 Menschen.

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